Der Olympiasieger im Springen muss sich wegen Tierquälerei und Stichverletzungen des deutschen Fernsehens RTL | iROZHLAS

Der berühmte deutsche Parkurist Ludger Beerbaum wird wegen Tierquälerei angeklagt. Laut einem Bericht des Fernsehsenders RTL wurde sein Pferd während des Trainings immer wieder mit einem Stock geschlagen. Das geht aus dem Untersuchungsbericht vom Dienstag hervor. Das Filmmaterial mit versteckter Kamera wurde von einem Reporter aufgenommen, der unter das Reitpersonal eingeschleust wurde. Aber der viermalige Olympiamedaillengewinner weist das alles zurück und behauptet, sein Team habe die Regeln des Sports eingehalten.




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Deutscher Reiter zu Pferd Ludger Beerbaum | Quelle: Reuters

RTL in Ihrem Netz behauptet, dass Tierquälerei in den Bildern offensichtlich ist. Beerbaum springt mit einem Pferd über ein Hindernis auf sie zu, woraufhin ein Stallangestellter das Tier an den Vorderbeinen trifft.


Die Fünfkämpferin Schleu und ihr Trainer sehen sich mit einer Klage konfrontiert, weil Tierschützer Pferde bei den Olympischen Spielen missbraucht haben

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„Die im Video aufgenommenen Bilder zeigen nicht den Akt, sondern das von einem erfahrenen Spezialisten durchgeführte Einfärben“, weist er die Vorwürfe zurück Aussage Inhaber mehrerer Welt- und Europameisterschaften.

Handelt es sich um ein unerlaubtes „Bombing“, also eine brutale Verletzung eines Pferdes durch eine zu hohe Stange oder ein zu hohes Hindernis, bzw „Geh duschen„, das heißt, das Tier mit einer Peitsche zu warnen, kam es im Mai 2021 zu einem Streit.

RTL schickte damals verdächtige Bilder vom selben Ort an die Deutsche Reiterliche Vereinigung. Sie antwortete jedoch, dass unklar sei, wer die Methoden durchführe und ob sie missbräuchlich seien.

Untersuchungsbericht

Das Deutsche Fernsehen setzte seine Ermittlungen jedoch fort und veröffentlichte sie am Dienstag Reportage, wonach am Standort Reisenbeck gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird. Als Filmmaterial werden Aufnahmen von versteckten Kameras verwendet.

Daher entschloss sich der berühmte Radsportler, die Anwälte zu konfrontieren: „Der Beitrag von RTL ist fehlerhaft und beschämend. Dagegen werden wir natürlich rechtlich vorgehen. Es ist nicht hinnehmbar, dass auf meinem Privatgrundstück heimlich gedreht wird.“

Anschließend reagierte er auf die Situation. Deutsche Reiterliche Vereinigungdass er die Vorwürfe nach seinen Worten sehr ernst nimmt. „Deshalb haben wir die am Dienstagabend ausgestrahlten Bilder sorgfältig analysiert und daraus die entsprechenden Schlüsse für das weitere Vorgehen gezogen.“

Alles, was niemand sieht, ist erlaubt.

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall erinnern sich die Medien vor allem an Beerbaums berühmte Äußerung aus dem Jahr 2009, als er verbotene Dopingpraktiken mit den Worten einräumte: „Alles, was niemand sieht, ist erlaubt.“

Wird Nacktheit versucht, wird Beerbaum aus der Gewerkschaft ausgeschlossen. Laut dem Präsidenten des Deutschen Tierschutzbundes, Thomas Schröder, kann Ihnen die Tierhaltung untersagt werden.

Seit 1990, als der dreifache Europameister Paul Schockemöhle verurteilt wurde, ist die Zaunmethode in Deutschland verboten.

Apr

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