Deutschland hat neue Fälle von Affenpocken, Ärzte warten auf eine Ausbreitung. Die Krankheit ist auch in Israel

der erste Fall in der Schweiz aus dem Kanton Bern, wo sich nach Angaben lokaler Behörden eine Person durch engen Körperkontakt im Ausland angesteckt hat. Der Infizierte suchte einen Arzt auf, weil er Fieber, einen Hautausschlag hatte und sich nicht gut fühlte. Der Patient wird zu Hause isoliert.

Deutschland meldete am Freitag den ersten Ausbruch in München. Heute hat er zwei weitere Fälle. Nach Angaben des Berliner Gesundheitsamtes dürften in den kommenden Tagen weitere hinzukommen. Ihm zufolge befinden sich die Patienten noch in einem stabilen Zustand.

Ein 30-jähriger Mann ist in Israel krankdie kürzlich aus Westeuropa zurückgekehrt sind. Er hat leichte Symptome, wird aber ins Krankenhaus eingeliefert und isoliert. Das Gesundheitsministerium hat jeden, der Fieber oder Hautausschlag entwickelt, gebeten, zu einem Arzt zurückzukehren.

Aktuell ist der erste Fall von Affenpocken Anfang Mai in Großbritannien aufgetreten. Seitdem hat es sich in mehreren europäischen Ländern verbreitet, darunter Portugal, Spanien, Schweden, Italien, Belgien, die Niederlande und Frankreich. Australien, Kanada und die Vereinigten Staaten melden ebenfalls eine Infektion.

Bisher wurde in der Tschechischen Republik kein Fall von Affenpocken bestätigt. Das Staatliche Institut für öffentliche Gesundheit (SZÚ) warnte jedoch vor einer Ausbreitung der Krankheit. Er fügte jedoch hinzu, dass die Wahrscheinlichkeit, das Virus ohne Geschlechtsverkehr zu übertragen, gering sei.

Pocken wurden erstmals in den 1970er Jahren in der Demokratischen Republik Kongo gemeldet.Die Zahl der Fälle in Westafrika hat in den letzten zehn Jahren zugenommen. Zu den Symptomen der Krankheit gehören Fieber, Kopfschmerzen und ein Hautausschlag, der normalerweise zuerst im Gesicht auftritt und sich dann auf den Rest des Körpers ausbreitet.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird das Virus durch engen Kontakt mit infiziertem Gewebe und Körperflüssigkeiten sowie durch Tröpfchen übertragen. Die Übertragung kann auch durch kontaminierte Materialien wie Bettwäsche erfolgen.

Eckehard Steinmann

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