Deutschland wird der Ukraine mehr als 1.000 Millionen Euro Militärhilfe leisten Welt DW

Die Bundesregierung hat am Freitag (15.04.2022) angekündigt, mehr als 1 Milliarde Euro Militärhilfe für die Ukraine freigeben zu wollen, die über den Nichterhalt von Waffen aus Berlin klagt.

Insgesamt habe Deutschland beschlossen, seine internationale Hilfe für den Verteidigungssektor auf „2.000 Millionen Euro“ aufzustocken, sagte ein Regierungssprecher der Nachrichtenagentur AFP. „Die meisten von ihnen werden in Form von Militärhilfe für die Ukraine erfolgen“, fügte er hinzu.

Das 2-Milliarden-Euro-Paket „wird hauptsächlich an die Ukraine gehen“, bestätigte Finanzminister Christian Lindner auf Twitter und garantierte Kiew mehr als eine Milliarde Euro. Die Mittel werden hauptsächlich von der Ukraine zur Finanzierung des Kaufs von Militärausrüstung verwendet.

Damit will die Bundesregierung auf die wachsende Kritik der ukrainischen Behörden sowie einiger EU-Partner wie Polen und der baltischen Staaten an ihrer offensichtlich mangelnden oder gar selbstgefälligen Rüstungsunterstützung für Kiew reagieren. mit Moskau.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erlitt diese Woche einen diplomatischen Misserfolg, als Kiew sich weigerte, ihm zu erlauben, mit anderen Führern in die Ukraine zu reisen.

Dem zweifachen Außenminister in der Regierung von Angela Merkel wird Steinmeier Sparpolitik gegen Russland vorgeworfen, Vorwürfe, die auch den konservativen Altkanzler betreffen. Auch der derzeitige Außenminister Olaf Sholc wird von seinen Koalitionspartnern Umweltschützern und Liberalen gestellt, die mehr Zusammenarbeit mit der Ukraine fordern, vor allem beim Transfer schwerer Waffen.

Umfrage: „Irreparabler“ Schaden in den bilateralen Beziehungen

Unterdessen glaubt eine deutliche Mehrheit der Deutschen, dass Deutschlands Beziehungen zu Russland „irreparabel“ sind, solange Wladimir Putin an der Macht ist, so eine Umfrage im Auftrag des Magazins „Der Spiegel“.

69 % der Deutschen sagen, dass der Schaden, den der Ukrainekrieg in den Beziehungen zwischen den beiden Ländern verursacht hat, „definitiv irreparabel“ ist, während 13 % sagen, dass er „irreparabel ist“. Nur 6 % lehnen die Idee ab und 4 % geben zu, sich noch nicht entschieden zu haben.

Unter den Anhängern verschiedener politischer Parteien, nur unter den Wählern der rechtsextremen Alternative zu Deutschland (AfF), glaubt eine Mehrheit von 60 Prozent, dass die Beziehungen zu Putins Russland neu ausgerichtet werden können.

gs (afp, efe)

Amal Schneider

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