Preis- und Lohnspirale. Deutschland befürchtet eine noch höhere Inflation

Die Inflation zahlt sich immer mehr aus. Nicht nur in Polen. Die Bundesregierung macht aus ihren Sorgen um die Zukunft der Wirtschaft keinen Hehl. Der örtliche Finanzminister wurde von Reuters zitiert Das Risiko einer Lohnspirale ist real und steigende Löhne könnten die Inflation weiter ankurbelndas ist bereits das höchste seit mehr als 40 Jahren. Im April waren es 7,8 Prozent.

Millionen Deutsche setzen auf Lohnerhöhungen

Nach Angaben des Deutschen Gewerkschaftsbundes in diesem Jahr in Deutschland Tarifverträge für rund 10 Millionen Beschäftigte werden verhandelt. Reuters weist auf den umstrittenen Schritt der größten Gewerkschaft, der IG Metall, hin, die letzten Monat eine Gehaltserhöhung von 8,2 % forderte. für mehr als 70.000 Stahlarbeiter.

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Der Finanzminister forderte die Bundesregierung offen auf, den inflationären Druck auf die Einkommen zu verringern. Er räumte ein, dass sie zu diesem Zweck gestartet werden sollten spezielle Hilfspakete.

Es sei daran erinnert, dass sich die Regierungskoalition im März auf ein zweites Maßnahmenpaket innerhalb weniger Monate geeinigt hat, um die Bürger von steigenden Strom-, Heiz- und Kraftstoffkosten zu entlasten.

Die Preis- und Lohnspirale läuft bereits in Polen

Deutschland warnt vor dem Problem der Preis- und Lohnspirale, die bereits kurz hinter seiner östlichen Grenze sichtbar ist. In Polen haben Experten darauf hingewiesen ständig steigende Preise, die Mitarbeiter davon abhalten, sich für Beförderungen zu bewerben. Aufgrund der niedrigen Arbeitslosigkeit und der hohen Nachfrage nach Arbeitskräften erhöhen die Unternehmen die Löhne, was jedoch durch höhere Preise für ihre Produkte ausgeglichen wird.

Die Spirale wird unter anderem durch die Nationalbank Polens (NBP) gestoppt, die den Konsum bremsen will, indem sie die Zinsen stark anhebt, den Geldumlauf drosselt und die Ersparnisse ankurbelt.

Komp. Damian Slomski, Journalist des Portals money.pl

Marlene Köhler

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