Outdoor-Sport: die erste „Spielstraße“ Deutschlands







Mit dem Ende des Schuljahres stehen alle Eltern vor dem Problem, wie sie die Freizeit ihrer Kinder für die Sommerzeit gestalten können.

Ein schönes Beispiel kommt aus Deutschland: In Berlin hat man eine „sichere“ Straße eingerichtet, in der Kinder den ganzen Sommer über in aller Ruhe und unter freiem Himmel spielen können.

Diese von den Anwohnern des Viertels nach einer Eingabe ins Leben gerufene Initiative bat die Gemeinde um Erlaubnis, die ausgewiesene Straße von 14.00 bis 18.00 Uhr zu sperren. Während dieser Zeit ist die Straße für den Verkehr gesperrt und das Parken auf der Straße verboten.

Auf diese Weise bleiben Straße und Gehwege für Kinder zum Spielen uneingeschränkt zugänglich.

Warum ist diese Initiative wichtig und schön?

Denn zum Beispiel regen die Straßenspiele von damals die Kreativität an, bekämpfen Langeweile und lenken vor allem von Smartphones und Videospielen ab.

Zeichnen mit Kreide auf dem Asphalt, Seilspielen und Springen sind einige der Spiele, die ganze Generationen von Kindern unterhalten haben, als es die aktuelle Technologie noch nicht gab.

Wenn die Initiative erfolgreich ist, wird sie auch nach der Sommerperiode erhalten bleiben, versichern die Bewohner, die seit 2015, als ihr erster Antrag leider abgelehnt wurde, für dieses schöne Ziel kämpfen.

Und in Italien? Die Idee, einige Straßen der Stadt als Kinderspielplätze zu nutzen, könnte eine sinnvolle Alternative zu Videospielen darstellen und körperliche Bewegung und Sport erleichtern, die für das Wachstum von Kindern nützlich sind und auch Fettleibigkeit bei Jugendlichen bekämpfen.

Leider fehlt es in unseren Städten und in unseren Stadtteilen bis auf wenige Ausnahmen häufig an Grünflächen, die zum Spielen für Kinder geeignet sind und auf denen sie frei im Freien spielen und Sport treiben können.

Es mangelt an kostenlosen Einrichtungen zum Spielen von Basketball, Fußball oder anderen Sportarten.

Realistisch gesehen würde es sowohl kosten- als auch zeitlich sehr wenig kosten, Projekte und Initiativen in diese Richtung zu starten.

Das Thema Sportausübung ist ein pädagogischer und kultureller Faktor, für den Institutionen schnellstmöglich die Initiative ergreifen sollten, um die Last der Kindersportausübung nicht allein in den Händen der Familien zu lassen.







Stephan Fabian

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