Deutsche Gewerkschaften rufen zu breitem Verkehrsstreik auf

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Der Streik betrifft alle deutschen Flughäfen außer Berlin

Die deutschen Gewerkschaften rufen am Montag tausende Beschäftigte im gesamten Transportsystem des Landes zu einem eintägigen Streik auf, der voraussichtlich zu weitreichenden Störungen von Flugzeugen, Zügen und Nahverkehrsmitteln führen wird.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di und die Eisenbahnergewerkschaft EVG haben heute in einem gemeinsamen Auftritt den 24-Stunden-Streik angekündigt (23). Beschäftigte in vielen Branchen fordern erhebliche Gehaltserhöhungen, um der anhaltend hohen Inflation Rechnung zu tragen.

Ver.di-Chef Frank Werneke sagte, seine Gewerkschaft fordere die Entlassung von 120.000 Beschäftigten. Dazu gehören Sicherheits- und Bodenpersonal an allen deutschen Flughäfen außer Berlin, Nahverkehrsbeamte in sieben der 16 deutschen Bundesländer, Hafenbeamte und Autobahnarbeiter; Letztere Maßnahme wird laut Werneke voraussichtlich einige Tunnel betreffen.

„Dieser Streiktag wird eine große Wirkung haben, das ist uns bewusst und auch notwendig“, sagte Werneke. Es sei wichtig, vor der nächsten Gesprächsrunde deutlich zu machen, „dass unsere Forderungen breite Unterstützung in der Belegschaft finden“.

EVG-Vertreter Martin Burkert sagte, seine Gewerkschaft rufe 230.000 Beschäftigte bei Deutschlands größtem Eisenbahnbetreiber, der staatlichen Deutschen Bahn, und anderen auf, zu gehen. Er sagte, dass Reisende am Sonntag darauf achten sollten, „pünktlich am Zielort anzukommen“, da einige der betroffenen Schichten bereits in der Nacht zum Sonntag beginnen könnten (26).

Helene Ebner

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