Eine Studie zeigt, dass mehr als 70 % der deutschen Hähnchen von Lidl mit Bakterien verseucht sind

Eine Analyse der NGO Equalia von Hähnchenprodukten der Marke Lidl ergab, dass 71 % der Proben mit antibiotikaresistenten Bakterien kontaminiert waren.

Diese Studie, die von der Albert-Schweitzer-Stiftung in Auftrag gegeben und am Mittwoch veröffentlicht wurde, untersucht 51 Supermarktartikel in Deutschland kauften zwischen Januar und Februar dieses Jahres direkt bei Lidl Laborpersonal, das sich strikt an die Kühlkette hielt und die Produkte umgehend testete.

Auch das verrät der Bericht diese Bakterien können „alle Menschen“ befallen, denn resistente Bakterien können sich über Abwässer oder Lüftungssysteme in die Umwelt ausbreiten.

Um diese potenziellen Risiken zu beenden, betreibt Equalia ONG a Eine europäische Kampagne, um Lidl zur Einhaltung der europäischen Hühnerverpflichtung aufzufordern (ECC) zum Schutz der Verbrauchergesundheit. Darüber hinaus betont die NGO, dass sich in dieser europäischen Politik bereits mehr als 300 Unternehmen zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und des Tierschutzes verpflichtet haben.

Antibiotika auf landwirtschaftlichen Betrieben

Equalia enthüllte massive Präsenzdaten Beta-Lactamase-produzierende Bakterien mit erweitertem Spektrum In Deutschland analysierte Hühnerprodukte zeigen die Notwendigkeit, den Einsatz von Antibiotika in landwirtschaftlichen Betrieben zu reduzieren, nicht nur um das Tierwohl zu verbessern, sondern auch um das Auftreten dieser Krankheitserreger zu verhindern.

Die meisten Bakterien (75 %) waren Escherichia coli und ESBL, ein Enzym, das Bakterien gegen mehrere gängige Antibiotika immun macht, wurde in allen Proben nachgewiesen. Das Labor wies auch Enterococcus (25 % der Proben), Campylobacter (18 %) und Salmonella (in einer Probe) nach.

Angesichts dieser Ergebnisse drückte Equalia sein Bedauern darüber aus, dass sich antibiotikaresistente Bakterien ausbreiten und die Wirksamkeit von Antibiotika verringern, was zu einer Zunahme ihres Einsatzes führt, und funterstützt das Wachstum resistenter Bakterien.

„Die Entwicklung neuer Ersatzantibiotika ist teuer und dauert lange“, sagte die NGO, die sagte, es sei „dringend“, den Einsatz von Antibiotika in der Viehwirtschaft in ganz Europa zu reduzieren. Zum Beispiel, Deutsche Rinder erhalten jährlich etwa 670 Tonnen Antibiotika, mit durchschnittlich 88 Milligramm Antibiotika pro Kilogramm Fleisch. Eine ähnliche Situation besteht laut Equalia in Spanien.




Amal Schneider

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