Europa: Inflations- und Pandemie-Sorgenmärkte – 11.12.2021. bei 11:46

(CercleFinance.com) – Europas Hauptbörsen bewegen sich heute Morgen ohne klare Richtung: Paris ist um 0,2% gestiegen vor Frankfurt (+ 0,1%) und London verliert 0,5% am Tag nach der Sitzung, die diffus geschlossen wird Benehmen. Aufträge über den Atlantik verdauten die Märkte die besorgniserregenden Inflationsraten in den USA mehr oder weniger leicht.

Wenn die Märkte immer noch Zweifel an der Vergänglichkeit der Verbraucherpreise haben, tauchen auch in Deutschland, Belgien, Österreich und den Niederlanden Bedenken hinsichtlich der Pandemie mit steigender Umweltverschmutzung auf.

Infolgedessen gibt es in einigen Regionen wieder Gerüchte über weitere strenge Hygienemaßnahmen. In Deutschland könnten diese Maßnahmen laut Commerzbank insbesondere auf ungeimpfte Freizeit- und Arbeitsstätten ausgerichtet sein.

Das RCI empfiehlt außerdem, dass umfangreiche Maßnahmen nach Möglichkeit aufgehoben oder vermieden werden. „Ob die Karnevalsfeiern und der Weihnachtsmarkt wie geplant stattfinden, scheint immer unklarer“, so die Deutsche Bank weiter.

Der alte Kontinent ist auch Schauplatz neuer geopolitischer Spannungen mit Weißrussland, das auf mögliche europäische Sanktionen nicht mehr mit dem Schließen der Tore einer großen Gaspipeline zu reagieren droht. Weißrussland wird beschuldigt, an der Grenze zu Polen eine Migrationskrise verursacht zu haben, erklärt Aurel BGC.

Im Bereich Statistik stellten die Anleger heute fest, dass die saisonbereinigte Industrieproduktion im Euroraum im September 2021 gegenüber August 2021 um 0,2 % zurückgegangen ist, verglichen mit 0,5 % in der EU, laut Schätzungen von Eurostat. Union.

Im August 2021 ging die Industrieproduktion im Euroraum um 1,7 % und in der EU um 1,5 % zurück. Im September 2021 stieg die Industrieproduktion im Vergleich zum September 2020 im Euroraum um 5,2 %, in der EU jedoch um 5,0 %.

In Spanien wird die Inflation vom Nationalen Statistikamt bestätigt: Die Verbraucherpreise sind im Oktober erneut gestiegen, die jährliche Inflationsrate stieg im Vergleich zum Vormonat um fast 1,5 Prozentpunkte auf 5,4%.

In den Nachrichten zu europäischen Aktien veröffentlicht das anglo-schwedische Labor AstraZeneca einen Umsatz von 9,8 Milliarden US-Dollar im dritten Quartal, 48% mehr als im Vorjahr. Das Labor machte im dritten Quartal einen Verlust von 1,6 Milliarden US-Dollar, ein Gewinn von 651 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Der Reingewinn von Richemont in der Schweiz im ersten Halbjahr wird auf 1,25 Milliarden Euro (+ 686%) fast verachtfacht. Der Umsatz des Schweizer Luxuskonzerns stieg zu konstanten Wechselkursen um 65% auf 8,91 Milliarden Euro.

Schließlich veröffentlicht die belgische KBC-Gruppe für das dritte Quartal 2021 einen Nettogewinn von 601 Mio.

Baldric Schreiber

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