Deutsche Krankenschwester wegen Todesfällen im Behindertenzentrum angeklagt

An diesem Dienstag (26. Oktober) hat in Deutschland der Prozess gegen eine offenbar psychisch kranke Krankenschwester begonnen, der vorgeworfen wird, vier Bewohner eines Behindertenzentrums erstochen zu haben.

Inés Andrea R., 52, verdächtigt bei vier Morden und drei versuchten Morden, wurde laut Staatsanwaltschaft wegen „offensichtlicher“ Anzeichen einer psychischen Erkrankung in eine psychiatrische Anstalt eingeliefert.

Der Prozess wird voraussichtlich bis Anfang Dezember vor dem Potsdamer Gericht im Süden Berlins stattfinden. In dieser Gegend ereigneten sich diese Verbrechen, die das Land im April letzten Jahres schockierten.

Das Gericht muss unter Berücksichtigung ihres psychischen Zustands feststellen, ob die Angeklagte für ihr Handeln verantwortlich gemacht werden kann. Die Justiz muss auch feststellen, was sie zu diesen Verbrechen geführt hat.

Ihr wird vorgeworfen, am 28. April vier Bewohner eines Zentrums für Menschen mit psychomotorischen Behinderungen, in dem sie arbeitete, mit einem Messer ermordet zu haben.

Die Opfer, zwei Frauen und zwei Männer im Alter zwischen 31 und 56 Jahren, hatten keine Möglichkeit, sich zu wehren.

Baldric Schreiber

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