Deutsche Krankenhäuser erwarten Omicron, wie …

BERLIN (Reuters) – Die Omicron-Variante des Coronavirus könnte das deutsche Gesundheitssystem entlasten, wenn es am Ende zu leichteren Erkrankungen kommt, auch wenn die Infektionen zunehmen, sagte der Chef des Verbands der Krankenhausärzte (VLK) am Sonntag. aus dem Land. . ).

VLK-Präsident Michael Weber sagte, dass das Coronavirus keine Gefahr mehr für das Gesundheitssystem darstelle, wenn Ômicron in Deutschland so dominant werde wie in Südafrika, Großbritannien oder Dänemark und die Infektionen wie in diesen Ländern überwiegend mild verlaufen.

„Es besteht eine reelle Wahrscheinlichkeit, dass die Pandemie auch hierzulande endemisch wird“, sagte Weber der „Welt am Sonntag“.

Mit dem Ausbau von Ômicron in Deutschland sind die täglichen Infektionen in den letzten Tagen wieder angestiegen, nachdem sie im Dezember stetig gesunken waren, und auch die Zahl der belegten Betten auf der Intensivstation hat zugenommen.

Auch Gesundheitsminister Karl Lauterbach äußerte sich optimistisch, dass Ômicron weniger gefährlich zu sein scheint als bisherige Varianten, stellte jedoch fest, dass es für ältere Menschen, die nicht geimpft sind, immer noch eine Gefahr darstellt.

„Die erste Impfung senkt das Sterberisiko bereits nach 14 Tagen dramatisch. Appell an die Bevölkerung: Impfen lassen, sagte Lauterbach der Tageszeitung Bild am Sonntag.

Die hochinfektiöse Variante Omicron hat weltweit zu einem Ausbruch von Coronavirus-Fällen geführt. Die weltweiten Infektionen erreichten laut Reuters-Daten zwischen dem 24. Dezember und dem 30. Dezember ein Rekordhoch mit durchschnittlich etwas mehr als 1 Million Fällen pro Tag. Aber bisher haben die Todesfälle nicht im gleichen Maße zugenommen, was Hoffnungen weckt, dass die Variante weniger tödlich sein wird.

Deutschland meldete am Sonntag 12.515 Neuinfektionen und 46 Todesfälle, womit sich die Zahl der Todesopfer durch die Pandemie im Land auf 112.155 erhöht.

(Berichterstattung von Emma Thomasson)

Eckehard Steinmann

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