Möchten Sie mit uns sprechen? Sie müssen Minderheitenvertreter unter Ihren Chefs haben, sagt Nasdaq Business Exchange

BioNTech, Tesla, Alphabet (Google), Facebook und Apple gehören zu den mehr als 3.300 Unternehmen, die am Nasdaq-Summer handeln.

Nach den neuen Regeln sollen dem Vorstand jedes dieser Unternehmen mindestens eine Frau und mindestens eine Vertreterin der LGBT-Orientierung oder ein Mitglied unterrepräsentierter ethnischer Minderheiten angehören. Die University of California umfasst unterrepräsentierte Minderheiten wie Afroamerikaner, Asiaten, Hispanics, Inder, Hawaiianer und Mischlinge.

Laut einer Studie der Nasdaq haben sich im vergangenen Jahr 75 % der börsennotierten Unternehmen nicht an die neuen Regeln gehalten.

Nasdaq Inc. hat die neuen Regeln bereits von der US-Regulierungsbehörde (SEC) genehmigen lassen, ihrer Umsetzung steht also nichts mehr im Wege.

„Wir freuen uns, dass die Aufsichtsbehörde dem Vorschlag der Nasdaq zugestimmt hat, die Transparenz der Board-Diversität zu verbessern und durch Marktlösungen vielfältigere Boards zu fördern“, sagte ein Sprecher der Nasdaq.

Er erinnerte daran, dass die Nasdaq ein privates Unternehmen sei und sich beispielsweise der amerikanische Ansatz zur Vertretung von Frauen oder Minderheiten in Führungspositionen von dem deutschen unterscheidet. In Deutschland kam die Vorgabe, dass es mindestens eine Frau im Management großer Unternehmen geben muss, vom Land – die Regierung begleitete sie, die sie dann an den Bundestag wandte.

Die neuen Regeln treffen die neuen Regeln mit Anlagetrends. Immer beliebter wird das sogenannte Socially Responsible Investing (ESC), das sich unter anderem auf ökologische Nachhaltigkeit und positive Auswirkungen auf die Gesellschaft konzentriert.

Zu den gesellschaftlichen Themen, die der CES berücksichtigt, gehören Menschenrechte, Verbraucherschutz, Tierschutz und Vielfalt.

So haben sich beispielsweise spezielle Aktienfonds herausgebildet, die sich an Unternehmen mit einem höheren Frauenanteil im Management richten. Der bekannteste davon ist der Gender Diversity Index, der an der New Yorker Börse unter der Abkürzung SHE (she) notiert ist. Seit Anfang dieses Jahres hat es jeweils 17,91 % auf 104,14 USD zugelegt.

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Ist es Ihnen wichtig, in Aktien zu investieren, wenn Frauen und Minderheiten im Management des Unternehmens vertreten sind?

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Baldric Schreiber

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